Erster Tag der Olympischen Winterspiele: Vorschau und was zu sehen ist

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So viel zum Aufwärmen: Pyrotechnik und Daunenjacken, Aufrufe zur Einheit und Machtpolitik, die Italiener in ihren dreifarbigen Armani-Umhängen und die Amerikanisch-Samoaner in, nun ja, nicht viel.

Stunden nachdem Gastgeber China seine ersten Olympischen Winterspiele mit einer so akribisch choreografierten Eröffnungszeremonie eröffnete, dass niemand die Auswahl eines Athleten mit uigurischem Namen kommen sah, der dabei helfen sollte, den Kessel anzuzünden, ist es endlich Zeit für einige Medaillen.

Was ist Ihr Vergnügen? Ski? Dreharbeiten? Skaten? Schlupf? Die Olympischen Spiele werden am Samstag mit Wettkämpfen in fast allen Sportarten zum Leben erweckt.

Die erste Goldmedaille wird gegen 3 Uhr morgens EST im Skiathlon der Frauen verliehen – einem Langlauf-Skirennen, das zur Hälfte im „klassischen“ Up-and-Down-Stil und zur Hälfte im „Skating“ ausgetragen wird. Jessie Diggins, eine Heldin der Spiele 2018 für die Vereinigten Staaten („Auf der Klaebo haben sie alles gegebenKochen. Treffen Sie Diggins!“) könnte einer der Medaillengewinner sein.

Biathlon beginnt mit der gemischten Staffel, die Teil eines anhaltenden Trends ist, die Sommer- und Winterspiele mit gemischten Disziplinen – mit Mannschaften aus Männern und Frauen – zu ergänzen. Auch im Shorttrack-Eisschnelllauf wird am Samstag die erste Medaille in einer Mixed-Staffel vergeben, und auch das vor wenigen Tagen gestartete Mixed-Doppel-Curling steht auf dem Programm. (Mixed Team Aerials, Mixed Team Ski Jumping und Mixed Team Snowboard Cross stehen noch aus.) Die kanadischen und US-amerikanischen Eishockey-Frauenteams werden ihren Kollisionskurs für ein letztes Treffen fortsetzen. Ihre Opfer werden am Samstag erwartet: Finnland (für Kanada) und Russland (für die Vereinigten Staaten).

Freestyle-Skifahrer rasen bei der Buckelpiste eine absichtlich extrem holprige Strecke hinab, Longtrack-Eisschnellläufer streben auf glattem Eis über 3.000 Meter ihre erste Goldmedaille an.

Beim Skispringen wird der Wettkampf auf der Normalschanze der Damen plötzlich weit offen. Katharina Althaus aus Deutschland, die verteidigende Silbermedaillengewinnerin, und Sara Takanashi aus Japan, die verteidigende Bronzemedaillengewinnerin, sind mit 25 Jahren die ältesten Staatsfrauen in diesem Youngster-Spiel, aber Marita Kramer aus Österreich fehlt aufgrund eines positiven Covid-Tests.

Wenn das Wochenende in vollem Gange ist, werden es zweifellos mehr werden. Aber jetzt setz dich hin und nimm dir Zeit. Freitag war Tag 1. Es stehen noch 16 weitere an.